Erzbischof Schick: „Kirche muss Aktivist, Anwalt und Lobbyist sein für die Schöpfung“
Podiumsdiskussion über eine nachhaltige Entwicklung als „tiefe moralische Revolution“
Nürnberg. Klimawandel, Konsumwahn, Ressourcenverschwendung – die ökologische Transformation befindet sich in der Krise. Wie kann der Umbau zu einer sozial und ökologisch gerechten Welt noch gelingen? Welche Maßnahmen wirken gegen das bestehende Handlungsdefizit? Diesen Fragen stellten sich in einer Podiumsdiskussion am Freitagabend, 22. März 2019, in Nürnberg Professor Uwe Schneidwind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie, und Erzbischof Ludwig Schick. Ihr gemeinsames Fazit lautete: Es braucht einen individuellen Beitrag und politische Vorgaben für eine nachhaltige, globale Entwicklung. Um „Zukunftskünstler“ und „eine partizipative Gesellschaft“ zu werden, müssen neue moralische Ideale gefestigt werden: „Weniger und Genügsamkeit sind das neue Mehr.“
Erzbischof Schick: „Kirche muss Aktivist, Anwalt und Lobbyist sein für die Schöpfung“