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Umweltmanagement in St. Marien geht weiter

Umweltteam 2022
Datum:
Veröffentlicht: 29.1.22
Von:
eob

Im Augenblick März bis Juni 21 wurde von den Aktivitäten des Umweltteams berichtet. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass das EMAS-Zertifikat bis 09. Juni 2021 gültig ist. Im Umweltteam und der Kirchenverwaltung haben wir über das Für und Wider der Beendigung des Umweltmanagements, der Weiterführung mit EMAS oder der Umstellung auf „Der Grüne Gockel“ GG diskutiert.

Im Augenblick März bis Juni 21 wurde von den Aktivitäten des Umweltteams berichtet. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass das EMAS-Zertifikat bis 09. Juni 2021 gültig ist. Im Umweltteam und der Kirchenverwaltung haben wir über das Für und Wider der Beendigung des Umweltmanagements, der Weiterführung mit EMAS oder der Umstellung auf „Der Grüne Gockel“ GG diskutiert. Als ein Hindernis bei der Fortführung von EMAS, wurden die relativ hohen Kosten für die Zertrifizierung durch den externen Prüfer sowie die Verwaltungskosten der Industrie und Handelskammer Nürnberg gesehen. EMAS und der GG unterscheiden sich inhaltlich vom Umweltmanagement nicht wesentlich und die Kosten für die externe Prüfung durch Revisoren beim GG um einiges günstiger sind, da diese ehrenamtlich tätig sind. Bei der Abwägung der Alternativen sind wir zu der Erkenntnis gekommen: sollten wir jetzt mit dem Umweltmanagement aufhören, die bisher geschaffenen Umwelterfolge langsam im Sande verlaufen werden und für neue Themen derzeit niemand zur Verfügung stehen wird. Herr Singer hat nun versucht, sich über die Möglichkeiten der Fortführung des Umweltmanagements auf Basis des GG im Erzbistum Bamberg zu informieren. Leider hat er von Bamberg keine fundierten Aussagen bekommen, die Stelle des Umweltbeauftragten war über längere Zeit verwaist und dann wieder nur kurzfristig besetzt. Darauf hat sich Herr Singer mit Frau Lisa Amon (Nachhaltigkeitsreferentin Diözese Eichstätt) in Verbindung gesetzt. Frau Amon war ihm von den ökumenischen Fortbildungs- und Vernetzungstreffen der kirchlichen Umweltauditoren bekannt. Mit Hilfe von Frau Amon, Herrn Hermann Hofstetter (Umweltmanagementbeauftragter und Fachreferent Umwelt, Erzbischöfliches Ordinariat München) und Herrn Marcel Straetz (Energie- und Klimaschutzmanager, Erzbistum Bamberg) haben wir erreicht, dass wir den GG einführen können und die GG-Zertifizierungsurkunde, bei positiver Prüfung eines Revisors, vom Generalvikar in Bamberg unterschrieben werden wird. Mit dieser Information konnte Herr Singer die Kirchenverwaltung überzeugen, das Umweltmanagement mit dem GG weiterzuführen. Das Umweltteam machte sich nun daran die notwendigen Dokumente und die Umwelterklärung zu erstellen und neue Ziele zu formulieren, die für externe Prüfung erforderlich sind. Weiter wurde ein Revisor (evangelische Kirche) gefunden, der die externe Überprüfung durchführen wird. Im Frühjahr ist die Prüfung geplant und vielleicht finden sich auch noch Mitstreiter, damit das Umweltthema auch mittelfristig in unserer Gemeinde erfolgreich weitergeführt werden kann.